Samstag, 22. April 2017

Sharing is Caring

Die ursprünglich aus Dänemark stammende Konferenz greift die Herausforderungen der Digitalisierung in Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen auf. Vom 20. bis 21. April finden dazu Workshops und Vorträge internationaler Experten in Hamburg statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Antje Schmidt vom Museum für Kunst und Gewerbe und der Universität Hamburg. 

Vorträge und Workshops befassen sich mit Fragen, die weit über das Zur-Verfügung-stellen von Objekten hinausgehen. Denn die Intentionen der Gründer gehen um einiges weiter. Sharing umfasst mehr als nur die digitale Bereitstellung bestehender Sammlungen. Wichtige Fragen stellen sich im Bezug auf die Aneignung und Weiterverwendung von Kunst. Dabei geht es darum, den gemeinsamen Nutzen für Kulturinstitutionen und das Publikum, oder die Gesellschaft als Ganzes, zu bestimmen.

Bei "Sharing is Caring" sollen ganz bewusst digitalisierte Werke der freien Nutzung durch jedermann offen stehen. Diese Nutzung kann ausdrücklich auch kommerzielle Antriebe haben. Das Werk wird somit freigesetzt und kann in neuen kreativen Prozessen bearbeitet werden. Der „Sharing-is-Caring“- Gedanke befreit das Objekt aus seiner räumlichen und rechtlichen Exklusivität. Das bedeutet einen Paradigmenwechsel für Urheberrechte, Ansprüche und Ziele der Kulturinstitutionen, der Künstler und des Publikums.