Mittwoch, 26. Oktober 2016

Game Design in Kulturinstitutionen


Das Game Design Seminar mit Christoph Deeg am 25. Oktober 2016 brachte uns die unterschiedlichsten
Motivationsquellen für das Spielen nach Yu-Kai Chou (Octalysis Diagramm) bei. Die wichtigsten Game Design Elemente sind: Die Story, die eine Identifikation und Profilbildung (Kontakt zur Realität und neue Lebensrealität) schaffen sollte; es ist auch an Gegner / Verbündete (Sabotage / Spion // Player vs Player // Group vs Group) nachzudenken. Der Ort soll eine Anbindung an die Story visualisieren und es sind Outgame Experiences unbedingt mit ein zubinden -  digitaler und analog er Natur sprich über Social Media, analogen Pussels, eventuellen Schauspieleren, QR Codes um einen größeren Erfahrungsraum für die Spieler zu schaffen. Zeit wird als Feedback System und Entscheidungshilfe in der Regel eingesetzt. Regeln übersetzen das Spielziel, wobei die Spielerfahrung nicht planbar ist. Ziele müssen erreichbar und messbar sein. Im Idealfall kommt der Spieler in einen Flow, sprich die Aufgaben sind schwer genug, das sich ein Erfolgserlebnis einstellt aber dennoch zu lösen sind. Verschiedene Schwierigkeitsgrade sollen ebenfalls mit beachtet werden. Feedback ist enorm wichtig, aber Punkte und Badges sind nur eine Möglichkeit. Über Try & Fail werden die Spieler aktiviert es beim Scheitern nochmals zu versuchen. Der eigene Fortschritt ist dabei größer als Erfolgsmotivator als sich in einem Wettbewerb ständig mit anderen zu vergleichen. Spiele die man unbedingt mal spielen sollte: Lifeline // Hack run  // Portal // Limbo.