Montag, 11. April 2016

Spiele und andere partizipative Möglichkeiten in Bibliotheken - BibCamp 2016

Bereits fertige Games wie z.B. Letterheinz und SuperPower genügen nicht immer dem Anspruch bzgl. Lern- und Methodenvermittlung von Büchereien. Am besten geeignet für Bibliotheken im Games Bereich sind laut Bibliothekare Apps, da die Nutzer ihre eigenen Endgeräte dabei haben, eventuell hierüber eine engere Kundenbindung erreicht werden kann und die Entwicklung des Games relativ schnell und damit kostengünstiger zu realisieren ist.

Die Stadtbibliothek Köln verwendet eine Art Schnitzeljagd mit Zombies um die jüngere Generation zu beschäftigen, während ihre Begleiter sich Wissenswertes aneignen, ausleihen oder bestellen. Eine gute Vorgehensweise zur Spieleentwicklung laut Ronald Kaiser, Vice Chairman CSUnet, wären Umfragen von Bibliotheksnutzern, und eine kooperative Umsetzung zwischen Designern, Programmieren und Bibliothekaren.

In England gibt es so genannte Idea Stores, eine Art Zusammenschluss von Volkshochschulen und Bibliotheken, welche 24 Stunden geöffnet sind und neben dem reinen Bibliothekswesen, freie Musikdownloads, Beratungen hinsichtlich Entrepreneurship und Computerkenntnisse anbieten um problembehafteten Region in London neue Perspektiven und Weiterbildungsformate zu ermöglichen.

In Deutschland nimmt man sich dem Gaming Thema schwer in der Biblitohek an und konzentriert sich zunehmend auch auf anderen Weiterbildungsformaten. Makerspaces werden zunehmend in Bibliotheken errichtet, so wurde z.B. in der Stadtbibliothek in Freiburg, Mannheim und Gelsenkirchen Makerspaces errichtet um eine neue Zielgruppe anzusprechen. Eine Übersicht zu 3D Druckern, Programmen und Workshops finden Sie unter: www.makerbot.com. Einen interessanten Einblick in diese Thematik liefert auch Lukas Oehm mit seiner freien Präsentation.

Mehr zu den einzelnen Impulsvorträgen zum BibCamp 2016 finden Sie unter: https://bibcamp.wordpress.com/