Freitag, 20. Oktober 2017

Testing im Landesmedienzentrum BW

40-50 Kinder und Jugendliche besuchen jeden Freitagnachmittag von 14:00 bis 18:00 Uhr die ComputerSpielSchule Stuttgart, die zum Landesmedienzentrum Baden-Württemberg gehört. Ziel der ComputerSpielSchule ist es, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und ggf. deren Eltern sowie von Lehrkräften und weiterem pädagogischen Fachpersonal zu fördern. Vorurteile gegenüber digitalen Spielen sollen abgebaut werden, indem kreative und vor allem eigenverantwortliche Handlungsstrategien bei der Nutzung von Online-, Computer- und Konsolenspielen aufgezeigt werden. Am 20. Oktober 2017 haben fünf Entwicklerteams das Angebot wahrgenommen mit der gewünschten Peer-Group ihr Spiel zu testen. Kinder und Jugendliche sind wohl die ehrlichsten Tester, die man sich wünschen kann. Schonungslos direkt kommunizieren sie ihre Empfindungen, machen auf Fehler aufmerksam und fallen in ein Grinsen oder lachen sich krum, wenn sie etwas begeistert.

Hier geht es zum Presseartikel von Christian Reinhold.

Montag, 16. Oktober 2017

Code for Culture bei THE ARTS+

Enter a Whole New World of Art

Die Kuratorin Britta Friedrich hat es ermöglicht, dass drei Spiele des Open Culture BW Projekts auf der ARTS+ der Frankfurter Buchmesse am 14. und 15. Oktober ausgestellt werden.

THE ARTS+ bündelt als Teilbereich der Buchmesse Potenziale digitaler Technologien für Kunst und Kultur. Mehr Informationen zur THE ARTS+ finden Sie hier.

Die Teams, die die Spiele entwickelt haben sowie die Vertreter der jeweiligen Kulturinstitution werden vor Ort sein:
  • STEINTIME mit dem Badsichen Landesmuseum
  • ALOHA mit dem Linden-Museum
  • ORIARU mit dem Kunstmuseum Stuttgart

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie Frau Dr. Claudia Rose, Leiterin der Kunstabteilung im Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg schauten sich neben vielen Fachbesuchern die Spiele auf der ARTS+ an. Beide sind sich einig, dass die gesellschaftliche Entwicklung des Landes von der Qualität und Innovationskraft neuer Wissensvermittlungsformate abhängt. "Die Freiheit zu forschen, zu denken und kreativ zu sein, zu ermöglichen, ist Aufgabe der Wissenschafts- und Kulturpolitik", sagt Theresia Bauer.

Samstag, 17. Juni 2017

Deutschland erster Game-Jam mit Kulturdaten

Beim Programmierwettbewerb „Code for Culture“ des Open Culture BW Projekts werden Daten und digitalisierte Objekte von Museen, Bibliotheken und Archiven zum Stoff für neue interaktive Games. Kulturinstitutionen kommen mit jungen Informatikern, Game-, Sound- und Grafikdesignern zusammen. Beim Game-Jam entsteht ein lebendiger Austausch, in dem unterschiedlich geprägte Szenen sich gegenseitig inspirieren und gemeinsam Potenziale zur spielerischen Wissensvermittlung erschließen. 

Im zweitgrößten Hackspace Deutschlands, dem shackspace, haben sich trotz hochsommerlicher Temperaturen über 60 junge Programmierer, Game- und Sound-Designer versammelt. Angelockt wurden sie von einem Portfolio interessanter Kulturdaten, die sie als Stoff für ihre Spielideen nutzen können. Auf Einladung der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft haben 13 angesehene Museen, Bibliotheken und Archive aus dem Südwesten gehaltvolle Datensammlungen und digitalisierte Objekte zur Verfügung gestellt. „Code for Culture“ ist ein wesentlicher Baustein der Initiative „Open Culture BW“, die neue Wege zum Erkunden des kulturellen Erbes aufzeigt, und deutschlandweit der erste Programmierwettbewerb, der ganz auf die Entwicklung von Games zum spielerischen Erschließen von Kulturdaten fokussiert.


Mittwoch, 31. Mai 2017

Serious Games Tipps

Für das Open Culture BW Projekt wurden vier internationale Größen zum Thema Serious Games auf der FMX befragt: Jean-Michel Blottière, Francesco Cavallar, Maximilian Krauß, Emmanuel Guardiola geben Tipps für angehende Spieleentwickler zum Besten. Der Film ist von Yasi Schneidt und wurde für die Entwickler im Zuge des Code for Culture Game Jams gemacht.

Dienstag, 30. Mai 2017

Spielekultur trifft Kulturspiel

Der Mensch spielt gerne – schon immer, für immer. Und spielend lernt er besser und schneller als auf anderen Wegen, diese Erkenntnis setzt sich mit dem Gamification-Trend immer stärker durch. Auch Serious Games haben Aufwind. Hier steht ein unterhaltendes Lernerlebnis im Vordergrund, weshalb Serious Games gerade in der kulturellen Bildung und im Umfeld digitaler Kulturschätze eine ideale Anwendung finden. Nicht zuletzt deswegen ist digitale Kultur ein Leitthema der MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft. Für die MFG-Initiative „Open Culture BW“ stellen 13 namhafte Kultureinrichtungen – vom ZKM Karlsruhe über das Stuttgarter Kunstmuseum bis zu den beiden Landesmuseen – Datensets zur Verfügung. Das sind digitalisierte Kunst- und Kulturobjekte, zum Beispiel Bilder, Videos oder Karten, mit denen die Teilnehmer des „Code for Culture“ Game Jams vom 16. bis 18. Juni 2017 Spielideen umsetzen können. Zum Originaltext HIER.

Donnerstag, 4. Mai 2017

FMX Rundgang 2017

Kulturinstitutionen auf der FMX
Die internationale Fachkonferenz über Games, Animations- und 3D-effekten findet jedes Jahr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Internationale Größen wie Walt Disney oder Ubisoft sind vertreten und zeigen ihre neuesten Entwicklungen. Dieses Jahr hat die Medien- und Filmgesellschaft die Kulturinstitutionen zu einem exklussiven Rundgang eingeladen. Der Illustrator und FMX Organisator Prof. Andreas Hykade hat von den Hintergründen der FMX erzählt und die Kulturinstitutionen über die Veranstaltungsfläche geführt.

Samstag, 22. April 2017

Sharing is Caring

Die ursprünglich aus Dänemark stammende Konferenz greift die Herausforderungen der Digitalisierung in Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen auf. Vom 20. bis 21. April finden dazu Workshops und Vorträge internationaler Experten in Hamburg statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. Antje Schmidt vom Museum für Kunst und Gewerbe und der Universität Hamburg. 

Vorträge und Workshops befassen sich mit Fragen, die weit über das Zur-Verfügung-stellen von Objekten hinausgehen. Denn die Intentionen der Gründer gehen um einiges weiter. Sharing umfasst mehr als nur die digitale Bereitstellung bestehender Sammlungen. Wichtige Fragen stellen sich im Bezug auf die Aneignung und Weiterverwendung von Kunst. Dabei geht es darum, den gemeinsamen Nutzen für Kulturinstitutionen und das Publikum, oder die Gesellschaft als Ganzes, zu bestimmen.

Bei "Sharing is Caring" sollen ganz bewusst digitalisierte Werke der freien Nutzung durch jedermann offen stehen. Diese Nutzung kann ausdrücklich auch kommerzielle Antriebe haben. Das Werk wird somit freigesetzt und kann in neuen kreativen Prozessen bearbeitet werden. Der „Sharing-is-Caring“- Gedanke befreit das Objekt aus seiner räumlichen und rechtlichen Exklusivität. Das bedeutet einen Paradigmenwechsel für Urheberrechte, Ansprüche und Ziele der Kulturinstitutionen, der Künstler und des Publikums.